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Mittwoch, 22.05.2024

Nur Jesus Christus rettet

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater [zum einzigen, allmächtigen und ewigen Gott] als nur durch mich!
Johannes 14,6

Ein belehrbares Herz

16 Alle Schrift [die Bibel] ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, 17 damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet.
2. Timotheus 3,16-17

Wahr ist es, wie euch der Heilige Geist selbst über alles belehrt

Und die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr habt es nicht nötig, dass euch jemand lehrt; sondern wie euch die Salbung selbst [der Heilge Geist] über alles belehrt, ist es wahr und keine Lüge; und so wie sie euch belehrt hat, werdet ihr in ihm bleiben.
1. Johannes 2,27

Welcher will, dass alle Menschen gerettet werden

Der Gott der Bibel – der Gott Abrahams, aks und Jakobs, der einzig wahre ewige, allmächtige, allwissende, allgegenwärtige Gott, der Gott der Liebe, der Gott des Friedens, der Gott der Güte, der Gott der Barmherzigkeit, der Gott der Ruhe, der Gott der Gerechtigkeit, der Gott der Freude, der Gott des Glücks, der Gott der Herrlichkeit hat allen die Errettung im Glauben an Jesus Christus, seinem Sohn, der, ganz Mensch und ganz Gott, freiwillig und in vollkommener Weise für uns und unsere Sünden gestorben ist, geschenkt (vgl. Johannes 3,16). In Christus alleine leben wir ewig – in ewiger Freude – oder sind ewig in Verdammnis verloren.

Die ganze Bibel spricht im Schwerpunkt davon, dass das Wesen Gottes die Liebe ist, spricht von seiner Gnade, der Gnade durch den Stellvertretertod Jesu`, der als vollkommenes, sündloses Opfer, für alle Menschen gestorben ist.

welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. (1. Timotheus 2,4)

Wie alles begann

Im Moment als Gott sprach “Lasst und Menschen machen [Dich und mich] nach unserem Bild, uns ähnlich;(1.Mose 1,26) und Gott den Menschen schuf “in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.” (1.Mose 1,27), hat er den Menschen [Dich und mich]  gesegnet (Vers 28) und es war “sehr gut” (Vers 31).

Bis hierhin: wir sind geschaffen zur Gemeinschaft mit Gott! Alle!

Dann kam der Sündenfall. Der Mensch – Du und ich – werden von Satan verführt – und verlieren im Kampf gegen die Versuchung. Die Folge ist, dass uns die Augen geöffnet sind und wir erkennen das Gute und das Böse. Wir schämen uns und verbergen uns vor Gott. Die notwendige und die Ewigkeit schützende Strafe (damit wir nicht auch noch vom Baum des ewigen Lebens essen und in diesem Zustand ewig leben, musste Gott uns aus dem Paradies ausschließen.
Der ewige Heilsplan Gottes in Jesus Christus tritt in Kraft (1.Mose 3,15): Der Teufel, die Sünde, der Tod ist besiegt, der Vorhang ist zerrissen, jeder kann – im Glauben reingewaschen durch das Blut Jesu` zum Thron Gottes kommen, vor seinen Schöpfer treten, seinen Himmlischen Vater kennenlernen (ER kennt Dich schon!). Der Zugang zu Gott ist wieder möglich.

Errettung

Gott hat alles getan indem er seinen Sohn als vollkommenes Opfer für alle Sünden aller Menschen gab und so uns mit sich selbst versöhnte. Und er hat uns alles in der Bibel mitgeteilt. Mehr kann er nicht tun. Er zwingt Dich nicht. Es ist Deine Entscheidung! (In der Ewigkeit hast Du sie schon getroffen, Gott kennt Dein Herzalles ist – alles wird!). Er liebt, er bietet an, er zeigt sich, er kommuniziert, er schenkt, er handelt. Aber die Erlösung kann nur in Dir, in Deinem tiefsten Inneren, in Deiner vor Grundlegung der Welt geschaffenen Seele, Deinem Herzen, Deiner hier im Zentrum der Ewigkeit, in Deiner persönlich entschiedenen Zuwendung zu Gott erfolgt sein und erfolgen.

Der Sieg über die Sünde, über den Teufel und über den Tod

“Er hat auch euch, die ihr tot wart in den Übertretungen und dem unbeschnittenen Zustand eures Fleisches, mit ihm lebendig gemacht, indem er euch alle Übertretungen vergab; und er hat die gegen uns gerichtete Schuldschrift ausgelöscht, die durch Satzungen uns entgegenstand, und hat sie aus dem Weg geschafft indem er sie ans Kreuz heftete. Als er [Gott] so [durch den Opfertod unseres Herrn Jesus Christus ist unsere Schuld gesühnt, der Lohn der Sünde – der Tod – ein für alle mal besiegt] die Herrschaften und Gewalten [den Teufel, die ihm gefolgten gefallenen Engel und die Kinder des Teufels (Matthäus 13, 38.39)] entwaffnet hatte [in Christus sind wir befreit von Sünde, Angst und Tod – den Waffen des Teufels; -> Matthäus 10,28], stellte er sie öffentlich an den Pranger [durch die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus -> das ewige Leben ist sichtbar gekommen!] und triumphierte über sie an demselben [der Vorhang ist zerrissen, der Weg zu Gott, in das Paradies, ist wieder frei, [wir, die Erretteten, sind wieder vereint mit unserem Himmlischen Vater]]. Kolosser 2,13-15

Wie werde ich errettet, erlöst, wie bekehre ich mich?

Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. Johannes 3,16

Jesus Christus ist für alle gestorben, damit jeder der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. (Johannes 3,15.16) Und daher: jeder der an Jesus Christus glaubt kann von Gott gerettet werden.

 IN DER BIBEL IST GOTT IN JESUS CHRISTUS VOLLKOMMEN OFFENBAR.  Wir können Gott kennenlernen.  GOTTES GNADE IST IN JESUS CHRISTUS  VOLLKOMMEN!  In Jesus Christus schenkt Gott uns alles. 

Jeder hat von Jesus Christus gehört, ich kann mich nur entscheiden, an Christus zu glauben, weil ich davon gehört habe, dass Gott mich geschaffen hat und ich davon gehört habe, dass ich durch meine Sünden getrennt von ihm bin und weil ich davon gehört habe, dass Christus für meine Sünden gestorben ist und ich davon gehört habe, dass wenn ich daran glaube und ich Christus als das für mich erbrachte vollkommene Opfer und als vollkommenen Herrn annehme, dass ich dann erhoffen kann, von Gott Begnadigung zu erfahren.

Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan! Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan.” (Matthäus 7,7.8)

Es ist die aufrichtige Zuwendung, aufrichtiges Hören, aufrichtiges Lesen, aufrichtige Suche, Erkenntnis der eigenen Fehlbarkeit, aufrichtige Reue, aufrichtiges in-Beziehung-Treten mit Gott, mit Jesus Christus. Es ist Gott, der Dich sieht, Dich kennt, der Dir Gnade schenkt, dass Du an Jesus Christus glaubst, Dir den Heiligen Geist schenkt, Du begnadigt wirst, gerettet wirst. Oder nicht.

Und Gott, der die Herzen kennt, legte für sie Zeugnis ab, indem er ihnen den Heiligen Geist gab gleichwie uns; und er machte keinen Unterschied zwischen uns und ihnen, nachdem er ihre Herzen durch den Glauben gereinigt hatte.
Apostelgeschichte 15,8-9

Auch wenn Gott alles ersieht und es schon ist, ist es hier in der gefallenen Welt in der es das Böse noch gibt, noch im Werden. Die Trennung von Gut und Böse vollzieht sich, das Böse, in die Ewigkeit gekommen, in die Engel gekommen, durch den Sündenfall in uns gekommen, in diese Welt gekommen, um in Christus ein für alle mal besiegt zu sein, vernichtet und in die ewige Hölle verdammt. In der Ewigkeit ist alles, ist das Reich Gottes, mit uns und allen Dingen die Gott uns bereits gezeigt hat. Und sei getrost: Es geschehen hier Dinge die nicht Gottes Willen entsprechen, die Gott zulässt, aber Gott lässt in seiner Allmacht keine Dinge zu die nicht seinem Willen entsprechen und unabänderlich wären.

Die doppelte Erwählung

1. Gott ersieht alle und jeden für die Errettung in Jesus Christus, als einen sich vor Jesus Christus beugenden Menschen.

Da Gott will / sich wünscht, dass alle zur Erkenntnis der Wahrheit kommen und keiner verloren geht (1. Timotheus 2,4), ersieht, erdenkt, erschafft, bildet, bestimmt er jeden als seinem Sohn zugehörig. Er hat uns als Knechte und Diener – als Könige und Priester seines Sohnes Jesus Christus vorgesehen und alles dafür getan und bereitet.

Jedes Knie wird sich beugen vor unserem Herrn Jesus Christus!

Alle Welt wird dich anbeten und dir lobsingen, sie wird deinem Namen lobsingen! (Sela.)
Psalm 66,4
An jenem Tag wird der Mensch auf den schauen, der ihn gemacht hat, und seine Augen werden auf den Heiligen Israels blicken.
Jesaja 17,7
Ich habe bei mir selbst geschworen, aus meinem Mund ist Gerechtigkeit hervorgegangen, ein Wort, das nicht zurückgenommen wird: Ja, mir soll sich jedes Knie beugen und jede Zunge schwören!
Jesaja 45,23
denn es steht geschrieben: »So wahr ich lebe, spricht der Herr: Mir soll sich jedes Knie beugen, und jede Zunge wird Gott bekennen«.
Römer 14,11
damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind,
Philipper 2,10

Gott hat alles getan in Jesus Christus, die Gnade ist uns in vollkommener Weise dargeboten und Gottes Werk entspricht vollumfänglich seinem Ratschluss, seine Ersehungen setzt er um: er zieht uns, um uns in die Spur zu bringen, Dich und mich in der Spur zu halten – und lässt Dich ggf. laufen.

Lukas 7,30 die Pharisäer aber und die Gesetzesgelehrten verwarfen den Ratschluss Gottes, sich selbst zum Schaden, indem sie sich nicht von ihm taufen ließen.

Gott ersieht, ob Du Jesus Christus in und mit Deinem Leben (an-)erkennst, wie Du Dich entscheidest – ob Du Dich Jesus Christus nahst, ihn kennenlernen willst und Dich in Buße, Reue und Dankbarkeit beugen wirst. Oder ob Du Dich erst zum Gericht beugst wenn Jesus Christus in Macht und Herrlichkeit wieder kommt.

Matthäus 7,21-23 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wundertaten vollbracht? Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen!

Matthäus 25,11.12 Danach kommen auch die übrigen Jungfrauen und sagen: Herr, Herr, tue uns auf! Er aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Ich kenne euch nicht!

2. Gott ersieht alle und jeden für dies oder das, erschafft Dich, bildet Dich und erwählt Dich für dies oder das.

Gott gibt Dir Gaben und Talente mit denen Du anderen dienst (ob Du errettet bist oder nicht) und lässt Dich bestimmte Dinge tun (er schenkt das Wollen und das Vollbringen).

Gott – von Ewigkeit zu Ewigkeit thronend, ohne Anfang ohne Ende, allwissend, allmächtig, allgegenwärtig, ewig – ersieht (= erdenkt, erschafft, bildet (1.Mose)) Dich und mich, ersieht alles – um seinen Ratschluss, seinen Heilsplan und alles dafür notwendige umzusetzen. Er ersieht Dich zu diesem oder jenen, für dies oder das, auch eben wenn er jemanden braucht, um dies oder das zu tun. Gott gibt Dir dazu Gaben und Talente, Mittel, alles was Du dafür brauchst. Gott tut in Dir und mit Dir was er will – ob Du errettet bist oder nicht.

Viele werden verlorengehen. Auch viele werden Jesus Christus Herr, Herr nennen und unser Herr kennt sie nicht.

Matthäus 13, 24-43
24
 Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Reich der Himmel gleicht einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte.
25 Während aber die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut mitten unter den Weizen und ging davon.
26 Als nun die Saat wuchs und Frucht ansetzte, da zeigte sich auch das Unkraut.
27 Und die Knechte des Hausherrn traten herzu und sprachen zu ihm: Herr, hast du nicht guten Samen in deinen Acker gesät? Woher hat er denn das Unkraut?
28 Er aber sprach zu ihnen: Das hat der Feind getan! Da sagten die Knechte zu ihm: Willst du nun, dass wir hingehen und es zusammenlesen?
29 Er aber sprach: Nein!, damit ihr nicht beim Zusammenlesen des Unkrauts zugleich mit ihm den Weizen ausreißt.
30 Lasst beides miteinander wachsen bis zur Ernte, und zur Zeit der Ernte will ich den Schnittern sagen: Lest zuerst das Unkraut zusammen und bindet es in Bündel, dass man es verbrenne; den Weizen aber sammelt in meine Scheune!

36 Da entließ Jesus die Volksmenge und ging in das Haus. Und seine Jünger traten zu ihm und sprachen: Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker!
37 Und er antwortete und sprach zu ihnen: Der den guten Samen sät, ist der Sohn des Menschen.
38 Der Acker ist die Welt; der gute Same sind die Kinder des Reichs; das Unkraut aber sind
die Kinder des Bösen.
39 Der Feind, der es sät,
ist der Teufel;
die Ernte ist das Ende der Weltzeit; die Schnitter sind die Engel.
40 Gleichwie man nun das Unkraut sammelt und mit Feuer verbrennt, so wird es sein am Ende dieser Weltzeit.
41 Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden, und sie werden alle Ärgernisse ( d.h. Menschen, die andere zur Sünde verführen) und die Gesetzlosigkeit verüben aus seinem Reich sammeln
42
und werden sie in den Feuerofen werfen; dort wird das Heulen und das Zähneknirschen sein.
43 Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne im Reich ihres Vaters. Wer Ohren hat zu hören, der höre!

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Fragmente

Ersehung vrs. Auserwählung

(1. Petrus 1,2, Römer 8,28.29) . Unsere “Entstehung” (vgl. 1. und 2. Schöpfungsbericht: Gott “schuf” (1.Mose 1,27) und Gott “bildete” (1.Mose 2,7) ist ein Prozess.
1. Pet 1,1.2 … auserwählt nach Vorkenntnis Gottes, des Vaters, durch Heiligung des Geistes, zum Gehorsam und zur Blutbesprengung Jesu Christi: Gnade und Friede sei euch vermehrt!
Röm 8,29 Denn welche er zuvorerkannt hat, die hat er auch zuvorbestimmt, dem Bild seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern

Gott sieht Dich, hört Dich, er kennt Dich. Er hat Dich erdacht und geschaffen und übersieht Dein ganzes Leben. Er sieht Dein Herz und weiß als liebender Vater was Du brauchst. Er gibt Dir alles damit Du ihn wieder finden kannst. Er musste Dich fortschicken da das Böse in Dich, in uns kam. Aber: er zeigt Dir seine vollkommene Liebe, in dem er sich in Jesus Christus selber für Dich gab, für Dich starb, den Lohn Deiner Sünde, den Lohn des Bösen in Dir, die Schuld auf sich selbst nahm. Und uns zum Verständnis dessen die Bibel gab. Er kann Dir aus unnachgiebiger Liebe auch alles entziehen, Dich Leid aussetzen – damit Du ihn suchst! Er tut das bei jedem Einzelnen und individuell.
Hiob 33,28-30
28 er hat meine Seele erlöst, dass sie nicht ins Verderben hinabgefahren ist, sodass mein Leben das Licht wieder sieht! 29 Siehe, dies alles tut Gott zwei- oder dreimal mit dem Menschen, 30 um seine Seele vom Verderben zurückzuholen, damit sie erleuchtet werde mit dem Licht der Lebendigen.

Gott ist alles möglich. Gott ist nichts unmöglich. Gott ist allmächtig, allwissend, allgegenwärtig, ewig, barmherzig, gütig, gerecht. Er ist der Gott des Friedens, der Liebe und der Ruhe.

Exkurs: “prognosis” (Roger Liebi)
“Wo kommt in der Bibel dieser Ausdruck vor? ‘Prognosis’ als Hauptwort, Griechisch für ‘Vorherwissen’ kommt das vor in 1. Petr 1, 2, wo der Apostel Erlöste, und zwar ganz klar Wiedergeborene, anspricht. Er sagt in 1. Petr 1, 3 sie seien wieder­geboren worden. Und da sagt er – ich lese ab Vers 1: 1 Petrus, Apostel Jesu Christi, den Fremdlingen von der Zerstreuung von Pontus, Galatien, Kappadozien, Asien und Bithynien, auserwählt 2 nach Vorkenntnis Gottes, des Vaters, durch Heiligung des Geistes, zum Gehorsam und zur Blutbesprengung Jesu Christi: Gnade und Friede sei euch vermehrt!
Nun hier steht nicht einfach ‘auserwählt’, sondern ‘auserwählt nach oder gemäß der Vorkenntnis Gottes’. Und dieses Wort ‘Prognosis’ steht da. ‘Pro’ heißt im Griechischen eben hier ‘voraus’. Nicht zu verwechseln mit Lateinisch ‘pro’, ja. ‘Pro Senectute’ heißt ‘für das Alter’, ‘Pro Juventute’ ‘für die Jugend’. Aber im Griechischen hat ‘pro’ nicht die gleiche Bedeutung. ‘Prognosis’ heißt ‘vorherwissen’.”

Andere Ansichten zum Begriff “prognosis” sind z.B. in diesem Vortrag hilfreich dargelegt (Vortrag von Roger Liebi; pdf-Dokument)

“vor Grundlegung der Welt”

Gott ist ewig, von Ewigkeit zu Ewigkeit, ohne Anfang und ohne Ende. Dann gab es einen Anfang von etwas in dieser Ewigkeit in dem Gott “Im Anfang” die Himmel und die Erde schuf (1. Mose 1,1). Hat Gott uns hier, vor Grundlegung der Welt, wo es uns noch nicht gab (der Mensch wurde erst am 6. Tag geschaffen) bevor (wo es rein gar nichts von Dir gibt, kein Gedanke, du reinstes Nichts bist) oder nachdem er uns erdachte auserwählt? Das ist eine ganz entscheidende Frage bei der Betrachtung der Auserwählung. Könnte es tatsächlich sein, dass Gottes unabhängiger, freier und alleiniger erster Impuls ist: “für die Hölle” und dann folgst Du, folgt Dein Name. Oder der erste Impuls ist “für das Paradies” und dann folgst Du, folgt Dein Name. Wie käme dann der erste Impuls, also “für die Hölle” oder “für das Paradies”? Per Los? Zufall? Oder aktiv: willkürlich? Soll das seine Souveränität darstellen? Sollte das seine souveräne Gnade darstellen? Ist Gott willkürlich?

Nein, Gott ist nicht willkürlich. Es widerspricht Gottes Wesen ganz und gar, auf allen Ebene. Willkür ist kein Ausdruck von wahrer, echter Souveränität! Und vor allem nicht Ausdruck der vollkommenen Souveränität des unumstößlich treuen, liebenden, gnädigen und gerechten Gottes (der Bibel). Gott ist alles andere als willkürlich. Kein Funke von Willkür! Es entspricht ihm nicht, ganz einfach. Und warum überhaupt: “für die Hölle”? … Gab es die Hölle, den Feuersee, den Ort der ewigen Verdammnis schon vor Luzifers Fall, bevor es den Menschen gab? Vielleicht, aber ohne Satan, gefallene Engel und Menschen war er zumindest leer, leer auch von Menschen …

Also erfolgt die Erwählung irgendwann danach, ab diesem Moment als Gott Dich vor Grundlegung der Welt erdachte … und damit folgt die Erwählung Dir, folgt sie Deiner Ersehung.

“vor Grundlegung der Welt” – Raum und Zeit

In 1. Mose 1,1+2 sehen wir “die Himmel und die Erde” “im Anfang”, also in [im Raum der Ewigkeit], in der Zeitlosigkeit:
1 Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde. 2 Die Erde aber war wüst und leer, und es lag Finsternis auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.
[Ist Vers 1+2 die Überschrift, die zusammenfassende Einleitung des Schöpfungsberichts oder beginnt der Schöpfungsakt Gottes, der “Erste Tag”, erst im Vers 3 mit “Und Gott sprach: … . Blicken wir, befinden wir uns also vorher, also in Vers 1+2 im Raum des Anfangs (“im Anfang”) der sich im Raum der Ewigkeit, in der Ewigkeit! befindet] Gab es die Himmel und die Erde also schon in der Ewigkeit, vor dem Beginn der 7-Tages-Schöpfung?

Wenn wir uns den ersten Schöpfungsbericht ansehen, sehen wir folgende Stufen:
“Vor Grundlegung der Welt erdacht”, also als Gott Dich und mich erdachte
“er sprach: werde”: also als Gott “Dich in Auftrag gab
“er schuf / machte / es wurde”: also als er uns schuf
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“und er bildete”: also als er uns aus Staub bildete und uns den Odem des Lebens in unsere Nase blies,
und wir sehen, dass Gott nachdem er sprach und schuf “bewertet“. “es war gut” bzw. “es war sehr gut”.

Wenn man dies als Prinzip Gottes (an)erkennt, vor allem auch, dass Gott nicht willkürlich erwählt oder auserwählt, kann die Erwählung nur der Ersehung folgen:

CHRONOLOGISCH

  1. vor unserer Werdung/wir sind nicht
  2. Gottes Impuls (für Dich und mich = Seele)
  3. Ersehung
  4. Erwählung
  5. vor Grundlegung der Welt
  6. Grundlegung der Welt (“Im Anfang”)
  7. Schöpfung (“Gott schuf” 1.Mose 1,26)
  8. Unsere Werdung (“Gott bildet” 1.Mose 2,7)
  9. Sündenfall
  10. Strafe: Vertreibung aus dem Paradies
  11. Begnadigung der Erwählten
  12. Wandel im individuellen Dienst
  13. Vollendung des Heilsplans Gottes in allen Punkten
  14. Vollendung des Königreichs
  15. siegreiche Wiederherstellung des ewigen Friedens in Ewigkeit

Hat uns also Gott vor Grundlegung der Welt schon gekannt und uns auserwählt für das ewige Leben bei und mit ihm – oder eben nicht? Wann genau wäre das dann geschehen? “Vor Grundlegung der Welt” – also in der Ewigkeit?. Hier haben wir ein anderes Raum – Zeit-Gefüge, wie wir nach der Auferstehung Jesu` sehen. Jesus bewegt sich frei und unabhängig in Raum und Zeit. Würde es bedeuten, wir sind entweder ebenso ohne Anfang und ohne Ende (dass wir ewig leben wissen wir, aber ab wann bzw. wo (im Sinne von Zeitraum)?) oder ab irgendwo in der Ewigkeit, also wären wir (seit) irgendwo in der Ewigkeit auserwählt (irgendwann gibt es in der Ewigkeit nicht) also irgendwo in der Ewigkeit? Die Frage ist: gibt es in der Ewigkeit wo Gott ohne Anfang und ohne Ende ist, so wie da wo Gott “im Anfang” als die Himmel und die Erde schon waren und sein Geist über dem Wasser schwebte (dann erst kam der 1. Tag: 1.Mose 1,3 Und … (also wenn “Und” als folgend zu verstehen ist) auch andere Dinge oder eben uns mit jeweiligem Anfang? Sind dies “Anfänge” die “in einem Anfang” liegen, gibt es also mehrere “im Anfang”, also Anfänge oder ist “im Anfang” da Gott ewig, ohne Anfang und ohne Ende ist, auch “im Anfang” ohne Anfang und ohne Ende und sind damit wir ohne Anfang und ohne Ende?

?! Gott spricht am 6. Schöpfungstag: “lasst uns Menschen machen” hier liegt “unser” Anfang – aber waren wir trotzdem vor Grundlegung der Welt schon erdacht? War alles in der Ewigkeit, in Gott – der ohne Anfang und ohne Ende ist – schon immer alles da? Oder gibt es in der Ewigkeit Neues?!

Deutlich wird es wenn wir (wenn wir mit Christus gestorben sind und uns der Geist dahin mitnimmt) die Zeit als chronologischen Ablauf von Ereignissen beiseite stellen und erhellt werden, dass wir uns bereits in der Ewigkeit befinden – wenn wir mit Christus gestorben sind.
Römer 6, 5 Denn wenn wir mit ihm einsgemacht und ihm gleich geworden sind in seinem Tod, so werden wir ihm auch in der Auferstehung gleich sein;
Kolosser 3,3 denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott.
Galater 2,20 Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir.

Gibt es in der Ewigkeit Raum und Zeit? Es gibt Räume. Aber es ist völlig egal, wann ich mich wo befinde. Wir bewegen uns (zeit-)unabhängig jederzeit durch unendliche/n! Raum und Räume

vgl. Jesaja 9,6

Die Mehrung

= unaufhörlich zunehmend, ewig, von Ewigkeit zu Ewigkeit!!!!!!!

der Herrschaft

und der Friede

werden kein Ende haben.

Eine überwältigende Vorstellung von Glück!!!!

Und es steht bevor!!!!!!

 



Versetzt in das Reich des ewigen Todes, der ewigen Verdammnis.

Wie ist es in der Hölle?

Du willst definitiv und zu 100% nicht dorthin, glaub mir.

Matthäus 24,48-51
Wenn aber jener böse Knecht in seinem Herzen spricht: Mein Herr säumt zu kommen!, und anfängt, die Mitknechte zu schlagen und mit den Schlemmern zu essen und zu trinken, so wird der Herr jenes Knechtes an einem Tag kommen, da er es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt, und wird ihn entzweihauen und ihm seinen Teil mit den Heuchlern geben. Da wird das Heulen und Zähneknirschen sein.

Ich könnte davon erzählen, aber das ist eine andere Geschichte, wo die Ewigkeit kein Geheimnis ist und Dich eine Kugel in den Kopf nicht erlöst, die mit echtem Ekel und echtem Schauder (kennst Du echten Schauder, ich glaube nicht, nicht den aus den Horrorfilmen oder anderen bekannten Filmen, Schauder der Dich persönlich und real in Deinem innersten (be-)trifft, Du kennst auch all das andere nicht was ich hier kurz über die Hölle schreibe) und ewigem und unaufhörlichem Sterben beginnt, sterben bis Du nicht mehr atmen kannst, Du den Tod aber nicht findest, wo der Teufel das kleinste Übel ist, Schmerzen in unvorstellbarster Weise, und vor allem: unvorstellbare, unfassbare, verrücktmachende Angst … und jetzt … nur ein kleiner Vorgeschmack … Angst, Schmerz, Schauder sich unendlich schnell und unendlich stark unendlich hoch unendlich verstärken und zunehmen … und niemand der sich Dir zuwendet, niemand der nach Dir fragt, niemand der Dich hört, gar niemand und nichts das Dir irgendwie helfen könnte. Nur kurz dazu. Gott öffnet uns in der Bibel auch hierzu einen Einblick und jeder der dort hingelangt, wird “heulen”!!! und “mit den Zähnen knirschen”.

EvangeliumJesus alleine kann. Dir helfen!
Ich habe die Welt überwunden! Joh.16,33